Gestern wurde ich in ein Gespräch über die Relativitätstheorie verwickelt. Klingt gut, oder? Dazu sollte gesagt sein, dass dieses Gespräch auf der Basis des kgI ablief – des kleinsten gemeinsamen Intelligenzquotienten – der, wenn es um die Materie der Relativitätstheorie geht, bei mir ≤ 0 ist. Sei’s drum. Ich hab mir jedenfalls überlegt, wenn es so ist, dass für Teilchen in Bewegung die Zeit langsamer vergeht, ist das eher schlecht für mich. Ich lieg doch nun mal so gerne auf der Couch, so lethargisch und völlig regungslos. Bin ein Teilchen im Stillstand sozusagen. Wenn ich aber nun anfange zu trainieren, mit dem Ziel in annähernder Lichtgeschwindigkeit Joggen zu gehen, dann könnte das die Lösung für das Problem sein, dass die Zeit so schnell davonrast.
Albert Einstein hängt übrigens an meiner Schlafzimmertür. In Posterform – ja, ganz recht, das mit der Zunge. Der hing schon seit meinem 14. Lebensjahr an meiner sogenannten Jugendzimmertür und kommt seitdem bei jedem Umzug mit. Ist vielleicht heutzutage nicht mehr das Allerlässigste ein Einstein-Poster an der Schlafzimmertür hängen zu haben, aber ich lieg doch so gern faul auf der Couch, also wird’s hängen bleiben und hängen bleiben und hängen bleiben … Außerdem mag ich ihn ja auch immer noch, den Einstein, den Albert .
endlich erklärt das mal wer so, dass ich das auch kapier’.
und wie ist das mit heisenbergs unschärfentheorie?
das würde eindeutig zu weit führen, dir das in diesem rahmen zu erklären … ich empfehle zur lektüre http://books.google.de/books?id=qFtHKDZz6uoC&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false